Was ist Nia® ?
|

Kursangebot-Abos
Bestimmungen
|

Nia® 5 Stages
|

News Events
Workshops
|

Kontakt LaLeila
|

Feedbacks
|

Student Handouts
|
|
Tipps
- 7 Phasen - 13 Prinzipien
| N
i a – Tipps |
|
Beginne mit kleinen Bewegungen Lass Deinen Muskeln die Zeit,
die sie benötigen um Kraft aufzubauen, vertraue darauf, dass Deine
Gelenke nach und nach ganz von selbst beweglicher werden.
Hebe Deine Füsse bei allen Steps vom Boden ab Du schonst
Deine Kniegelenke, wenn Du Deine Füsse nicht über den Boden ziehst,
sondern den Fuss bewußt in die Richtung drehst, in die Du Dich bewegst.
In die Hocke - aber richtig wenn Du Dich sinken lässt,
bzw. in die Hocke gehst, lass Deinen Po die Bewegung führen, ganz
so als ob Du Dich hinsetzen wolltest. Lass Deinen Rücken dabei weitgehend
gestreckt.
Trage bewegungsfreundliche Kleidung in der Du Dich
wohl fühlst. Es kommt dabei nicht darauf an, wofür genau Du Dich
entscheidest: Yoga od. Tanz-Bekleidung, Sportsachen oder einfach
bequemes Freizeit-Outfit. Nimm das was zu Dir passt und was Dich
inspiriert.
Ziehe Deine Schuhe aus sofern Du nicht aus medizinischen
Gründen Schuhe tragen musst, ermögliche Deinen Fußsohlen den direkten
Kontakt zum Boden. Dein Gehirn erhält so klare Informationen, die
Deine Bewegungen sicher und effizient werden lassen.
Lass Dir und Deinem Körper Zeit um sich an die neuen
Bewegungen zu gewöhnen. Lass Dich von Deiner Begeisterung und Neugier
leiten, höre auf, Dich zu bewerten und zu beurteilen. Sei sanft
und geduldig mit Dir selbst. Das ist der direkteste Weg um Nia in
Dein Leben zu integrieren.
Vermeide eine Überbelastung
Höre aufmerksam auf die Signale Deines Körpers und bewege
Dich auf entspannte Art, ohne dass Du außer Atem gerätst oder ermüdest.
Sollte sich eine Bewegung für Dich unkomfortabel anfühlen, verändere
die Bewegung, so daß Du wieder in Deine Wohlfühlzone zurückkehren
kannst. Auf diese Weise programmierst Du Deine Muskeln mit positiven
und gesunden Informationen.
Finde Deinen eigenen Rhythmus Bleibe so lange wie
möglich in Bewegung, wenn nötig reduziere dafür Dein Tempo. Langsam
und ausdauernd ist besser als zu schnell und zu intensiv. Nutze
Deine Ausdruckskraft. Gestalte alle Bewegungen ausdrucksvoll. Es
ist Dein Training. Dein Rhythmus und Deine Körpersprache. Nutze
Deine Emotionen und Bilder, um noch mehr in den Körper zu kommen.
Sei genießerisch, sinnlich, spielerisch und vor allem: DU SELBST
!
Benutze die Bauchatmung Atme tief durch die Nase ein,
als wenn Du an einer Blume riechst. Spüre wie sich Dein Bauch nach
vorn wölbt, und sich dann Deine Rippen und Brust mit Luft füllen.
Atme mit dem ganzen Oberkörper. Probiere beim Ausatmen Deine Zungenspitze
an den Gaumen direkt hinter den oberen Schneidezähnen zu legen.
Dies unterstützt auf natürliche Weise die Bauchatmung.
Benutze Deinen ganzen Körper Stelle eine sensorische
Verbindung zu allen Teilen Deines Körpers her. Betrachte Deinen
Körper als wäre er Dein Tanzpartner.
Betrachte auch andere Lebensbereiche und beziehe diese
in Dein Training mit ein. Das beinhaltet eine gesunde Ernährungsweise
und ausreichend Schlaf.
|
|
Die 7 Phasen des Nia-Trainings |
Die
7 Phasen in Nia bilden gemeinsam den in sich geschlossenen Ablauf
einer Nia Stunde.
Jede dieser Phasen hat eine spezifische Aufgabe und bereitet die Grundlage
für alles Folgende.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Phase 1: Fokus und Absicht - "Worauf richten
Sie Ihre Aufmerksamkeit?"
Wählen Sie einen Fokus und eine Absicht. Die Absicht dient dazu Ihr
Ziel, dass Sie erreichen möchten zu definieren.
Der Fokus beschreibt worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit schwerpunktmäßig
richten, um dieses Ziel zu erreichen. Beispiel: "Heute richte ich
meinen Fokus auf die Füße, um die Wahrnehmung für Stabilität in meinem
Körper zu verbessern."
In einer Nia-Stunde wird der Nia Teacher diesen Focus zu Beginn einer
Stunde setzen. Sie haben die Freiheit, diesen Fokus für Ihre eigenen
Bedürfnisse anzupassen.
Phase 2: Treten Sie Ein - "Kreieren Sie Ihren
Raum für das Nia Training"
Bereiten Sie sich physisch, geistig, emotional und seelisch auf die
Stunde vor, in dem Sie bewußt eintreten, sich zentrieren und für die
folgenden Bewegungen bereit machen. Lassen Sie alles, was Sie ablenkt
los und aktivieren Sie
die sensorische Wahrnehmung für Ihren Körper, die den Ausgangspunkt
für alle Bewegungen bildet.
Phase 3: Aufwärmen - "Stimmen Sie Ihr Herz,
Ihre Lunge und die 13 Gelenke ein."
Machen Sie sich mit Ihrer Körperwahrnehmung vertraut. Aktivieren Sie
bewußt den Energiefluß durch alle 13 Gelenke, steigern Sie die Körperwärme
und intensivieren Sie Ihre Atmung. Die Rückmeldungen, die Sie von
Ihrem Körper erhalten nutzen Sie, um Ihre eigene Geschwindigkeit,
Intensität und Größe der Bewegungen zu wählen.
Phase 4: Steigerung - "Energetisieren Sie
Ihre Bewegungen bis zu Ihrem persönlichem Maximum"
Bewegen Sie sich durch den Raum mit gesteigerter Intensität, um Herz
und Lunge zu trainieren. In dem Sie die Energien und Geschwindigkeiten
variieren, wird Ihr Nervensystem zur Aktivität angeregt.
Phase 5: Cool Down - "Beruhigen, Harmonisieren,
Wieder-Zentrieren"
Verlangsamen Sie Ihr Tempo, um sich erneut zu Zentrieren und Körper,
Geist, Emotionen und Seele zu harmonisieren. Bereiten Sie sich für
die Bewegungen auf dem Boden vor. Lauschen Sie aufmerksam auf Ihren
Körper, der Ihnen mitteilt, welche Muskeln und Gelenke mehr Aufmerksamkeit
benötigen, um eine ganzheitliche Balance herzustellen.
Phase 6: FloorPlay - "Fitness auf dem Boden"
Nutzen Sie Spiel, Schwerkraft, den Boden, Raum, Zeit und Ihre Stimme
um Ihren Körper zu stimulieren und Kraft und Flexibilität zu steigern.
Die Wärme und Geschmeidigkeit Ihres Körpers, die Ihnen jetzt zur Verfügung
steht, unterstützt Sie sich zu strecken und zu dehnen und die Gelenke
weiter zu öffnen. Knieschützer oder Matten können helfen, um sich
noch freier und entspannter zu bewegen.
Phase 7: Heraustreten - "Der Übergang zurück
in den Tag"
Treten Sie aus der Stunde heraus und in den Tag hinein. Nehmen Sie
durch Körperwahrnehmung bewußt wahr, was sich verändert hat und wie
Sie Selbst-Heilung in Ihrem Körper stimuliert haben. Beenden Sie diesen
Teil Ihres Tages absichtsvoll und beginnen Sie bewußt, entspannt und
gekräftigt den nächsten.
|
|
Die 13 Prinzipien von Nia
|
|
Prinzip 1:
Die Freude an der Bewegung Freude ist die grundlegende Empfindung,
die wir in allen Bewegungen in Nia suchen.
Sollten Sie diese Freude in einem Moment verlieren, verändern Sie
die Bewegung bis Sie wieder die positive Rück-meldungen Ihres Körpers
spüren können.
Prinzip 2:
Natürliche Zeit und die Bewegungsformen Alle Bewegungen in Nia werden
in Ihrem persönlichen, natürlichen Zeitempfinden durchgeführt. Diese
Bewegungen basieren auf den Energien und Bewegungsstrukturen aus
neun grundlegenden Bewegungsformen.
Prinzip 3:
Musik und das "8-BC"-System Musik ist ein wichtiger Bestandteil
in Nia. Wir benutzen ein Takt-Zählsystem, das in 8er Zähleinheiten
organisiert ist, um Bewegungen und Musik zu koordinieren und zu
strukturieren. Die Musik in Nia beinhaltet verschiedenste musikalische
Farben und Landschaften, mit denen die Bewegungen verbunden werden.
Prinzip 4:
Freedance (freier, unchoreographierter Tanz) Alles ist erlaubt,
bewegungsmäßig. Freedance ist der Bestandteil in Nia, der das Loslassen
von Strukturen und Form ermöglicht. Freedance ist ein 8-stufiger
Bewegungsprozess, der die eigene Kreativität fördert.
Prinzip 5:
Bewußtheit – Durchs Leben tanzen Durch Nia wird Ihnen bewusst, dass
jeder Moment, jede Lebenssituation, ein Teil Ihres eigenen Tanzes
durchs Leben ist und dass jede Bewegung dazu benutzt werden kann,
um Selbstheilung zu unterstützen.
Prinzip 6:
Die Basis – Die Füße und Beine Ihre Füße sind die Hände, die die
Erde berühren. Durch Ihre Beine wird die Energie der Erde auf Ihren
ganzen Körper übertragen. Die Basis ist das Fundament jeder Bewegung.
Prinzip 7:
Die drei Bewegungsebenen und die drei Unterrichtslevel Jede Bewegung
in Nia kann in 3 Bewegungsebenen (tief, mittel, hoch) und 3 Intensitätslevel
ausgeführt werden. Die Mischung dieser Ebenen und Level ermöglicht
ein breites Spektrum an Bewegungsvariationen.
Prinzip 8:
Der Körperkern: Becken, Brustkorb und Kopf Diese drei Körperschwerpunkte
enthalten das emotionale Zentrum und die Energiezentren (Chakren).
Die Verbindung zum eigenen Körperkern erhöht die Bewußtheit für
den eigenen Energiefluss und schafft Möglichkeiten diesen Fluß zu
harmonisieren und zu steigern.
Prinzip 9:
Die Oberen Extremitäten: Arme, Hände und Finger Die oberen Extremitäten
haben die Fähigkeit zu Heilen, Berühren, Energie zu leiten und Verbindungen
herzustellen. Sie sind die äußere Verlängerung Ihrer Gefühle und
Gedanken und haben die Möglichkeit ausdrucksvoll zu agieren.
Prinzip 10:
Röntgenbild-Anatomie Wir üben in Nia die Fähigkeit die eigene Anatomie
der Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln zu erspüren, visuell und
sensorisch wahrzunehmen. Die daraus gewonnen Informationen nutzen
wir um Selbst-Heilung zu unterstützen und um unphysiologische Bewegungsmuster
aufzulösen.
Prinzip 11:
Strategie und Fitness-Erfolg Wie im Berufsleben ist auch Erfolg
in der persönlichen Fitness abhängig von einer
weitsichtigen und überlegten Strategie, die das Setzen von persönlichen
Zielen und Plänen beinhaltet. Eine stete Bereitschaft zur Veränderung,
den Mut eingefahrene Wege zu verlassen ist entscheidend für den
eigenen gesundheitlichen Erfolg.
Prinzip 12:
Kontinuierliche Weiterbildung Den eigenen Körper zu Heilen ist ein
lebenslanger Prozess. Jede Nia-Stunde beinhaltet
die Möglichkeit neuer Lernerfahrungen für Körper, Geist und Seele.
Prinzip 13:
Tanzen
Sie, was Sie Spüren Die zentrale Einladung die Nia an Sie ausspricht
ist: das Leben
|
|
|